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    23. Deutscher Verpackungswettbewerb |2. Deutscher Verpackungsdesignwettbewerb 2000

    Die Sieger des 23. Deutschen Verpackungswettbewerbs und des mit eigener Jury zum zweiten Mal integrierten Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs sind ermittelt. "Die deutsche Verpackungsindustrie hat die Zeichen der Zeit erkannt ...", mit diesen Worten übernahm in diesem Jahr wieder Dr. Werner Müller, Bundesminister für Wirtschaft, die Schirmherrschaft. Auch der Veranstalter, das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (DVI), ist sehr zufrieden. Der zum dritten Mal, mit Unterstützung der FachPack Messe in Nürnberg, durchgeführte Wettbewerb hat die Erwartungen erfüllt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der feierlichen FachPack Eröffnung, nach einer Festansprache von Dr. Klaus-Jürgen Teller (Vorstand Quelle AG), am 3. Oktober in Nürnberg statt.

    In einer von der NürnbergMesse zur Verfügung gestellten Halle hatten die Juroren bei der Bewertung von 226 Wettbewerbsbeiträgen die vielzitierte Qual der Wahl. Prof. Dieter Berndt, der Vorstandsvorsitzende des DVI: "35 Juroren und Fachprüfer, mit hoher Fachkompetenz, allesamt ehrenamtlich tätig, haben von etwa 10.000 Neuentwicklungen, Änderungen und Ergänzungen an Verpackungen und Packungen in den vergangenen anderthalb Jahren, die herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Es wird deutlich, dass die deutsche Verpackungswirtschaft nach wie vor auf hohem Niveau entwickelt, arbeitet und internationale Maßstäbe setzt."

    Die Veranstalter des Deutschen Verpackungswettbewerbs bzw. des Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs sind zufrieden, die auf der Erfahrung der FachPack '98 basierende Teilnehmerzahl von 210 wurde um 16 übertroffen. Damit zeigt sich, welchen hohen Stellenwert der seit über drei Jahrzehnten als zentrale Drehscheibe für Innovation und technische Leistung im deutschen Verpackungswesen geltende Wettbewerb darstellt.

    Vor zwei Jahren entschloss sich der Wettbewerbsbeirat den Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerb als eigenständige Veranstaltung ins Leben zu rufen, um dem Thema Design eine höhere Gewichtung zukommen zu lassen. Von den 226 Einsendungen wurden im konventionellen Wettbewerb 165 und in der Designsparte 68 bewertet. Sieben Bewerbungen um den Förderpreis wurden aus der Sicht beider Wettbewerbskategorien beurteilt.

    Die in Gruppen aufgeteilten Juroren wählten jeweils ihren Vorsitzenden: Bei Transportverpackungen übernahm Prof. Karl Eschke (BFSV Hamburg), bei Verkaufs- und Displayverpackungen Hugo A. Eberhardt (Nestlé Deutschland) den Vorsitz. Beide gemeinsam leiteten auch den Bereich „Maschinenkonzepte und Prototypen". Die Designexperten vertrauten der kompetenten Moderation von Iris Laubstein (Designforum Nürnberg).

    Insgesamt können sich 33 Einsender über Preise und Auszeichnungen freuen: Beim Deutschen Verpackungswettbewerb wurden 25 gleichrangige Preise sowie ein Sonderpreis vergeben. Die Designjury vergab einmal den "Preis für vorbildliches Design als beste Arbeit" und viermal einen "Preis für ausgezeichnetes Design als bemerkenswerte Arbeit". Last, but not least, die Vergabe der beiden Förderpreise an die Arbeiten von Studenten und Auszubildenden, wurde von beiden Jurygruppen mitgetragen.

    Anzahl der Wettbewerbsmuster je Kategorie

    Deutscher Verpackungswettbewerb

    • 33 Transportverpackungen
    • 61 Verkaufsverpackungen
    • 17 Displayverpackungen
    • 10 Maschinenkonzepte
    • 44 Prototypen

    Deutscher Verpackungsdesign-Wettbewerb

    • 7 Verpackungen aus Glas oder Metall
    • 22 Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe oder Wellpappe
    • 14 Verpackungen aus Kunststoff
    • 5 Etiketten, Siegel, Umschläge u.ä.
    • 4 Display-, Promotionartikel und -verpackungen
    • 9 Prototypen

    Jury

    Die Jury des 23. Deutschen Verpackungswettbewerbs setzte sich aus 12 neutralen Fachleuten zusammen.

    Georg Anjelski, Quelle AG
    Hugo A. Eberhardt, Nestlé Deutschland GmbH
    Prof. Richard K. Eschke, BFSV
    Theo Janschuk, Henkel
    Detlef Kliem, DIN
    Wolfgang Kugel, Deutsche Post AG
    Anne Lang, Kraft Foods Deutschland GmbH & Co. KG
    Horst Meyer, Deutsche Unilever GmbH
    Hans Mischke, Karstadt AG
    Dr. Birgit Rehlender, Stiftung Warentest
    Thomas Röhl, Hüthig Verlags GmbH
    Horst Stevens, Stockhausen GmbH & Co. KG

    Die Jury des 2. Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs setzte sich aus 6 neutralen Fachleuten zusammen.

    Armin Angerer, Peter Schmidt Studios GmbH
    Hans-Georg Böcher, Deutsches Verpackungsmuseum e.V.
    Hanspeter Heckel, Europa-Fachpresse-Verlag GmbH & Co. KG
    Iris Laubstein, Designforum Nürnberg e.V.
    Prof. Kurt Weidemann, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
    Prof. Dr. Peter Zec, Design Zentrum Nordrhein Westfalen

    Die Vorprüfer

    Auch in diesem Jahr wurden die Einreichungen im Vorfeld von einem Gremium neutraler, von den Fachverbänden vorgeschlagener Fachleute begutachtet.

    Wolfgang Bahmann, Rotopack GmbH, FFI
    Dieter Bock, Hueck Folien GmbH & Co. KG, Fachverband Alufolien/dünne Bänder
    Dr. Thomas Böhmel, SIG Combibloc Systems GmbH, FKN
    Hermann Fischer, Verband Metallverpackungen e.V.
    Michael Frerker, Fachvereinigung Behälterglasindustrie e.V.
    Günther Herrmann, Jakob Schober GmbH, HPE
    Dieter Hofmeyer, Bischof + Klein GmbH & Co. KG, IK
    Lutz Ortleb, consort Packaging Consultant, VDW
    Kurt Perl, Kettner GmbH, VDMA
    Uwe Rowedder, RPC Verpackungen Kutenholz GmbH, IK
    Michael Schmitz, Jokey Plastik Wipperfürth GmbH, GKV
    Andreas Schuster, Albert Frey Verpackungsentwicklungen und Vertriebs-GmbH, VVK
    Frank Wildförster, DVG Deutsche Verpackungsmittel GmbH, HPE

    Vorwort der Jury zu den Versandverpackungen:

    Auch in diesem Jahr wurden die Einreichungen im Vorfeld von einem Gremium neutraler, von den Fachverbänden vorgeschlagener Fachleute begutachtet. Aus 35 vorgestellten Mustern des Versandverpackungsbereiches wurden 6, aus 5 dem Bereich zuzuordnenden Maschinenkonzepten 1, aus 14 hierin gehörenden Prototypen 2 von der Jury für preiswürdig ausgewählt. Wenig Einreichungen kamen aus dem Bereich der Holz- und Metallverpackungen. Eindeutig erkennbar ist bei den eingereichten Mustern die Rückbesinnung auf die Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Nutzung der Vielfalt des Werkstoffs und der Verarbeitungsmöglichkeiten, die sich auch auf der Basis neuer logistischer Systeme ergeben. Innovative Werkstoffe, leistungsfähigere Konstruktionen, auch spezielle Verpackungen für den e-commerce, zeichneten den diesjährigen Wettbewerb aus.

    Vorwort der Jury zu den Displayverpackungen

    Die Kategorie Displayverpackungen verzeichnete diesmal etwas weniger Anmeldungen.

    Es entstand der Eindruck, dass diesmal die Innovationskraft etwas nachgelassen hatte.

    Dennoch fiel es der Jury nicht leicht die begrenzt zur Verfügung stehenden Preise auf die sehr wohl vorhandenen pfiffigen Lösungen zu verteilen.

    Vorwort der Jury zu den Maschinenkonzepten

    Verpackungsneuentwicklungen sind in der Regel eng verbunden mit darauf abgestimmten Maschinenkonzepten - oder sogar darauf angewiesen. Diesen Schwerpunkt herauszuholen, hat die Jury neben der Prämierung sehr ausgefeilter Konzepte zusätzlich einen Sonderpreis für eine Handhabungsinnovation vergeben.

    Vorwort der Jury zu den Prototypen

    Die Kategorie Prototypen hat wieder eine Reihe beachtenswerter technischer Konzepte zu Tage gebracht. Daneben war vor allem bei den Schülern und Studenten eine Lastigkeit zur Gestaltung erkennbar. Spannend wird sein, welche Anmeldungen dieser Kategorie sich am Markt behaupten werden.

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