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24. Deutscher Verpackungswettbewerb |3. Deutscher Verpackungsdesignwettbewerb 2001

Trends und Entwicklungen im Verpackungswesen erkennen und darstellen, das ist das zentrale Anliegen der Initiatoren des Deutschen Verpackungswettbewerbs und des Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs, der in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller stand. Und wie jedes Jahr qualifizieren sich alle Gewinner ebenso für den Eurostar der European Packaging Federation als auch für den Worldstar der World Packaging Organisation.

Die renommierten Wettbewerbe Deutscher Verpackungswettbewerb und Deutscher Verpackungsdesign- Wettbewerb sind entschieden. Veranstalter des Deutschen Verpackungswettbewerb war das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (DVI), Berlin, in Kooperation mit der Deutschen Verpackungsallianz. Ebenfalls wieder mit von der Partie war der mit drei Jahren vergleichsweise junge Deutsche Verpackungsdesign- Wettbewerb, den das DVI in Kooperation mit dem Deutschen Verpackungs-Museum, Heidelberg, initiiert. Und wie im vergangenen Jahr hat sich auch diesmal die Zusammenarbeit mit der NürnbergMesse bewährt: Die Juroren, das Vorprüfergremium und die Veranstalter tagten drei Tage lang in einer eigens auf dem Messegelände zur Verfügung gestellten Halle.

Anzahl der Einreichungen gestiegen

Die Anzahl der Einreichungen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 33 auf 259 angestiegen. Davon entfallen 188 Exponate (Vorjahr 165) auf den Verpackungswettbewerb und 71 (Vorjahr 61) auf den Verpackungsdesign-Wettbewerb. Auch die Beiträge von Schülern, Auszu - bildenden und Studenten haben sich erhöht: Mit 13 Einreichungen bewarb sich der Nachwuchs um die Förderpreise.

Die Veranstalter des Deutschen Verpackungswettbewerbs bzw. des Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs sind zufrieden, die auf der Erfahrung der FachPack '98 basierende Teilnehmerzahl von 210 wurde um 16 übertroffen. Damit zeigt sich, welchen hohen Stellenwert der seit über drei Jahrzehnten als zentrale Drehscheibe für Innovation und technische Leistung im deutschen Verpackungswesen geltende Wettbewerb darstellt.

Die Einreichungen des Deutschen Verpackungswettbewerbs verteilen sich auf folgende Kategorien:

  • 94 Verkaufsverpackungen
  • 38 Prototypen
  • 36 Transportverpackungen
  • 13 Displayverpackungen
  • 7 Maschinenkonzepte

Die Kategorien für die Exponate des Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs sind wie folgt verteilt:

  • 23 Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe oder Wellpappe
  • 13 Verpackungen aus Glas, Metall
  • 13 Verpackungen aus Kunststoff
  • 12 Prototypen
  • 7 Display, Promotionsartikel und -verpackungen
  • 4 Etiketten, Siegel, Umschläge.

Beim Deutschen Verpackungswettbewerb wurden 24 Preise verliehen; beim Deutschen Verpackungsdesign- Wettbewerb sind vier Preisträger für bestes Design und fünf für bemerkenswerte Arbeiten ausgezeichnet worden. Beim Förderpreis wurden drei Prämierungen vergeben.

Auch in diesem Jahr stellten die Vorprüfer und die Jury erneut hohe Anforderungen an die zu prämierenden Einsendungen. Die Exponate des Förderpreises wurden sowohl von der Design-Jury als auch von der für Verkaufsverpackungen bewertet. Innerhalb der Jury übernahmen folgende Juroren den Vorsitz:

  • Hugo A. Eberhardt, Nestlé Deutschland GmbH, für die Kategorien Verkaufsverpackungen, Displays, Maschinenkonzepte und Prototypen
  • Prof. Karl Eschke, BFSV Hamburg, für die Kategorie Transportverpackungen; und Transportverpackungen bei Prototypen

Die Design-Jury wählte keinen Vorsitzenden.

Stellungnahme der Jury

In der Kategorie Verkaufsverpackungen war ein erfreulicher Zuwachs an Anmeldungen zu verzeichnen, der sich auch in der Qualität der Innovationen niederschlug. Neben technisch sehr ausgefeilten Lösungen in allen Materialgruppen hoben sich viele Einsendungen auch mit einem bemerkenswerten Design- und Graphikauftritt hervor. So konnten in dieser Kategorie elf Auszeichnungen vergeben werden.
Auch eine Reihe interessanter Lösungen der Kategorie Displays stellte die Jury vor eine schwere Wahl. Bezogen auf den hohen Stellenwert im deutschen Einzelhandel und der damit zwangsläufig verbundenen Vielfalt an Displays in den Ladengeschäften, wäre eine größere Anzahl an Bewerbungen allerdings wünschenswert gewesen.
Die meisten Packprozesse erfolgen heute auf hoch technisierten Anlagen, so dass der Kategorie Maschinenkonzepte besondere Bedeutung zukommt. Generell fanden gute Verpackungslösungen einen integrativen Ansatz, der alle Einzelprozesse über den Lebenszyklus einer Verpackung berücksichtigt. Die Kategorie Prototypen zeichnete sich auch in diesem Jahr durch pfiffige technische und funktionale, aber auch durch gestalterische Lösungen aus. Für künftige Wettbewerbe wäre es erfreulich, wenn sich noch mehr Schüler und Studenten aus den einschlägigen Hochschulen und Fachschulen der Verpackungstechnik einbringen würden.

Spezielle Einzellösungen bevorzugt

Unterrepräsentiert waren - bis auf den Bereich Wellpappe - neue und gute Transportverpackungen aus den Werkstoffen Holz, Kunststoff und Metall. Auch reichen die Beschreibungen und Darstellungen der Einreicher häufig nicht aus, so dass die Jurymitglieder ungenügend über die Muster, ihre Alternativen und Vorläufer informiert sind. Leider musste die Jury auch feststellen, dass Systemlösungen – das heißt intelligente Verpackungen, die betriebs- und volkswirtschaftliche Anforderungen berücksichtigen, zugunsten von Insellösungen verstärkt in den Hintergrund getreten sind.

Jury

Die Jury des 24. Deutschen Verpackungswettbewerbs setzte sich aus zwölf neutralen Fachleuten zusammen, welche die eingereichten Verpackungen sowie Verpackungsmaschinenkonzepte beurteilten:

  • Georg Anjelski, Quelle Schickedanz AG
  • Sigrid Brendel, Kraft Foods Deutschland GmbH & Co. KG
  • Hans-Peter Brix, Stiftung Warentest
  • Hugo A. Eberhardt, Nestlé Deutschland GmbH
  • Prof. Karl Eschke, BFSV Hamburg
  • Theo Janschuk, Henkel KGaA
  • Detlef Kliem, Normenausschuss Verpackung, DIN
  • Wolfgang Kugel, Deutsche Post AG
  • Horst Meyer, Deutsche Unilever GmbH
  • Johann Mischke, Karstadt Warenhaus AG
  • Matthias Mahr, Neue Verpackung, Hüthig GmbH & Co. KG
  • Horst Stevens, Stockhausen GmbH

Die Jury des Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs setzte sich aus fünf neutralen Fachleuten zusammen, welche die eingereichten Arbeiten beurteilten:

  • Hans-Georg Böcher, Deutsches Verpackungsmuseum
  • Hanspeter Heckel, w&v werben & verkaufen, Europa Fachpresse-Verlag GmbH
  • Uli Mayer, MetaDesign AG
  • Prof. Kurt Weidemann, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Prof. Dr. Peter Zec, Design Zentrum Nordrhein-Westfalen

Die Vorprüfer

Die Juroren wurden von zwölf neutralen Fachleuten unterstützt, die von den Fachverbänden benannt wurden. Diesem Gremium gehörten an:

  • Johannes Beil, Linhardt GmbH & Co.KG
  • Dieter Bock, Hueck Folien GmbH & Co.KG
  • Karsten Brandt, Informationszentrum Weißblech e.V.
  • Günther Herrmann, Jakob Schober GmbH
  • Dieter Hofmeyer, Bischof + Klein GmbH & Co.KG
  • Wolfgang Meyer, SCA Packaging Mannheim
  • Lutz Ortleb, Consort Packaging Consultant
  • Uwe Rowedder, RPC Verpackungen Kutenholz GmbH
  • Kurt Römer, A&R Carton GmbH
  • Michael Schmitz, Jokey Plastik Wipperfürth GmbH
  • Andreas Schuster, Kartonagenwerk Albert Frey KG
  • Dr. Bernd Wilke, Robert Bosch GmbH

Jurybewertung der Förderpreise

Die Jury war besonders von der Qualität der studentischen Einreichungen beeindruckt, die im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich zugelegt haben. Bei den Exponaten war es teilweise sehr schwierig, einen klaren Favoriten zu benennen. Prof. Weidemann: Die Studentenbeiträge haben im Verhältnis fast ein höheres Niveau gehabt als die professionellen Einsendungen. Es sind intelligente und sehr überlegte Exponate, die mit einfachsten Mitteln eine hohe Qualität erreichen.

Jurybewertung des Designwettbewerbs:

Im Vergleich zu der Ausschreibung des vergangenen Jahres hat sich die Zahl der Einsendungen sowohl quantitativ als auch qualitativ deutlich gesteigert. Von insgesamt 259 eingesandten Beiträgen entfielen 72 auf den Verpackungsdesign-Wettbewerb (Vorjahr 61); die Designjury begutachtete nach einem generellen Rundgang außerdem die 13 Einsendungen zum Förderpreis (Vorjahr 11). Prof. Dr. Peter Zec, Gründungsmitglied der Jury, brachte seine Meinung auf den Punkt: "Damit kann sich der Deutsche Verpackungsdesign-Wettbewerb sehen lassen. Seit Beginn des Wettbewerbs ist seine Klasse und sein Niveau deutlich gestiegen. Wir hatten im ersten und zweiten Jahr innerhalb der einzelnen Kategorien teilweise Schwierigkeiten, gute Preise zu finden. Diesem Jahr haben wir erstmals Dinge ausjurieren können, die zuvor preiswürdig gewesen wären."

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