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26. Deutscher Verpackungswettbewerb |5. Deutscher Verpackungsdesignwettbewerb 2003

"The same procedure as every year": Die beiden international bedeutenden und sich gegenseitig ergänzenden Wettbewerbe sind entschieden, die Gewinner stehen fest. Schirmherr der beiden diesjährigen Wettbewerbe war der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement. Wie jedes Jahr qualifizierten sich alle Gewinner für den internationalen Verpackungswettbewerb WorldStar, der von der World Packaging Organisation veranstaltet wird.

Trotz Rezession und allgemeiner Konsumzurückhaltung erobern immer neue Produkte die Haushalte. Viele einander scheinbar widersprechende Trends - genannt seien nur die Stichworte "Retro" und "Convenience" - stehen heute gleichberechtigt nebeneinander. Der Deutsche Verpackungswettbewerb und der Deutsche Verpackungsdesign-Wettbewerb wurden initiiert, um in diesem Verpackungs-Dschungel exemplarische und zukunftsweisende Wege aufzuzeigen. Die Sieger stellen dabei "nur" die Spitze des Eisbergs dar, Verlierer gibt es bei den beiden Wettbewerben nicht.
Die Jurygruppen waren auch in diesem Jahr wieder von Experten aus Handel, abfüllender Industrie, wissenschaftlichen Institutionen sowie von Anwendern besetzt und wurden in direkter Kommunikation unterstützt durch die jeweiligen Packstoffexperten, die von den Fachverbänden benannt wurden. Interdisziplinarität wurde auch in diesem Jahr wieder groß geschrieben.

Rekordbeteiligung bei Förderpreis

Insgesamt gab es 276 Einreichungen. Davon entfielen 158 auf den Deutschen Verpackungswettbewerb, 77 auf den Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerb und 41 auf den Förderpreis, an dem sich Schüler, Auszubildende und Studenten beteiligen können. Diese Nachwuchsförderung wird von beiden Jurygruppen beurteilt und konnte in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Das spornt die Initiatoren an, in Zukunft einen eigenen Wettbewerb für den Nachwuchs auszuschreiben.

  • 79 Verkaufsverpackungen
  • 32 Transportverpackungen
  • 23 Displayverpackungen
  • 6 Maschinenkonzepte
  • 18 Prototypen

Die eingereichten Wettbewerbsmuster des Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerbs verteilten sich nach folgenden Kategorien:

  • 6 Verpackungen aus Glas, Metall oder Holz
  • 24 Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe oder Wellpappe
  • 20 Verpackungen aus Kunststoff
  • 6 Etiketten, Siegel, Umschläge u.ä.
  • 12 Displays, Promotionsartikel und -verpackungen
  • 9 Prototypen

Beim Deutschen Verpackungswettbewerb wurden insgesamt 18, beim Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerb hingegen acht Preise vergeben, drei davon für "Bestes Design" und fünf für "Bemerkenswertes Design."
Bei den studentischen Einreichungen wurden insgesamt fünf Muster prämiert, davon erhielten zwei den dotierten Förderpreis in Höhe von 500 € und drei weitere wurden mit einer Anerkennung der Jury ausgezeichnet.
Bei Aufnahme der Jurytätigkeit wurden folgende Jury-Mitglieder als Vorsitzende gewählt:

  • Verkaufsverpackungen: Matthias Mahr, Hüthig GmbH, neue verpackung
  • Transportverpackungen: Georg Anjelski, Quelle AG
  • Displayverpackungen, Maschinenkonzepte und Prototypen: Matthias Mahr, Hüthig GmbH, neue verpackung, Georg Anjelski, Quelle AG
  • Design: Prof. Kurt Weidemann, Hochschule für Gestaltung am ZKM, Karlsruhe

Fazit der Jury

In der Kategorie Transportverpackungen wurden im diesjährigen Verpackungswettbewerb erfreulicherweise wieder sehr viele Großpackmittel vorgestellt,wobei Kunststoff und Wellpappe diesen Bereich dominierten. Ein Schwerpunkt lag auf Thermoverpackungen, die von einfachen Wellpappesystemen bis hin zu aufwändigen Mehrwegsystemen alle Anforderungen des Marktes und der zu verpackenden Produkte widerspiegelten.
Die Zahl der studentischen Einreichungen lag bei dem diesjährigen Wettbewerb auf einem sehr hohen Niveau. Weniger erfreulich war, dass so gut wie keine aus dem Bereich Transportverpackung dabei waren.
In der Kategorie Verkaufsverpackungen waren beim diesjährigen Verpackungswettbewerb neben überwiegend Papier, Pappe, Karton, Kunststoffen und Verbunden erfreulicherweise auch die Packstoffe Glas und Metall mit einigen Einreichungen vertreten. Der Schwerpunkt der Entwicklungen lag vor allem auf der Verbesserung der Handhabung und auf Aspekten des Convenience. Dabei wurde deutlich, dass die maschinelle Umsetzung mit der entsprechenden Leistungsfähigkeit zu einem immer wichtigeren Kriterium bei der Entwicklung von Verpackungen wird.
Auffallend viele Verpackungen hätten dieses Jahr auch im Verpackungsdesign-Wettbewerb bewertet werden können. Hier zeichnet sich ein erfreulicher Trend ab, welcher der lang gestellten Forderung gerecht wird, mehr auf die Gestaltung, Form und Farbe einer Verpackung zu setzen.
In der Kategorie Prototypen überzeugten insgesamt durchdachte Lösungen, von denen sicher einige eine Chance haben, auch in die Praxis umgesetzt zu werden. Die Displayverpackungen waren neben oft hohen gestalterischen Ausführungen vor allem durch die praktischen Anforderungen geprägt, die der Handel vorgibt. Bei der Vorstellung der Maschinenkonzepte wurde deutlich, dass der Einsatz von Steuerungen durch Bus-Systeme Einzug in die Maschinenentwicklung gehalten hat und bereits zum Stand der Technik gezählt werden kann.

Jury

Für die Kategorien Verkaufs-, Displayverpackungen, Maschinenkonzepte und Prototypen:

  • Dr. Wolfgang Barthel, Henkel KGaA,
  • Barbara Braune, Normenausschuss Verpackung, DIN,
  • Hans-Peter Brix, Stiftung Warentest,
  • Matthias Mahr, Hüthig GmbH, neue verpackung,
  • Hans Mischke, Karstadt Warenhaus AG und Joachim Schulz, Nestlé Deutschland GmbH

Für die Kategorien Display- und Transportverpackungen, auch solche in der Kategorie Prototypen:

  • Georg Anjelski, Quelle AG,
  • Dieter Petzold, BFSV e.V.,
  • Detlef Kliem, Normenausschuss Verpackung, DIN,
  • Wolfgang Kugel, Deutsche Post AG

Die Jury des Verpackungsdesign-Wettbewerbs setzte sich aus sechs neutralen Fachleuten zusammen:

  • Hans-Georg Böcher, Deutsches Verpackungsmuseum, Heidelberg,
  • Tassilo von Grolman, Tassilo von Grolman Design GmbH, Oberursel,
  • Heide Hackenberg, Allianz Deutscher Designer AGD, Braunschweig,
  • Hanspeter Heckel, w&v werben & verkaufen, München,
  • Prof. Kurt Weidemann, Hochschule für Gestaltung am ZKM, Karlsruhe,
  • Prof. Dr. Peter Zec, Design Zentrum Nordrhein-Westfalen,Essen.

Die Fachprüfer

Experten für die einzelnen Packstoffe, Packmittel und Verpackungsmaschinen, die der Jury in direkter Kommunikation zur Seite stehen:

  • Karl-Heinz Achhammer, für Verpackungsmaschinen, benannt vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V.,
  • Johann Beil, für Hohlkörper aus Aluminium, benannt vom Gesamtverband der Aluminiumindustrie,
  • Matthias Dammers, für Kartonverpackungen, benannt vom Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V.,
  • Michael Frerker, für Glasverpackungen, benannt von der Fachvereinigung Behälterglasindustrie e.V.,
  • Ulrich Grafmüller, fürflexible Verpackungen aus Aluminium, benannt vom Gesamtverband der Aluminiumindustrie,
  • Dieter Hofmeyer, für flexible Verpackungen aus Kunststoff, benannt vom Industrieverband Kunststoffverpackungen e.V.,
  • Jochen Lohscheidt, für Weißblechverpackungen, benannt vom Informationszentrum Weißblech e.V.,
  • Lutz Ortleb, für Wellpappe, benannt vom Verband der Wellpappen-Industrie e.V.,
  • Kurt Römer, für Faltschachteln, benannt vom Fachverband Faltschachtelindustrie e.V.,
  • Uwe Rowedder, für Hohlkörper aus Kunststoff, benannt vom Industrieverband Kunststoffverpackungen e.V.,
  • Andreas Schuster, für Vollpappe, benannt vom Verband Vollpappe-Kartonagen e.V.

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