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28. Deutscher Verpackungswettbewerb|7. Deutscher Verpackungsdesignwettbewerb 2005

"Dass gerade Kreativität im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen kennt, zeigt Jahr für Jahr die weiterhin ungebrochene Motivation aller Einreicher von innovativem Verpackungsgut zum Deutschen Verpackungswettbewerb bzw. zum Deutschen Verpackungsdesign-Wettbewerb. So ist es durchaus gerechtfertigt, die Verpackungsbranche als ein diesbezügliches Vorbild anzuerkennen. Dies auch nicht zuletzt deshalb, da gerade diese Branche mit seinen neusten Entwicklungen und Tendenzen zeigt, dass Flexibilität und Innovation weg- und zukunftsweisend sind."
Der Schirmherr Wolfgang Clement, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft.

Die beiden traditionsreichen und einander ergänzenden Wettbewerbe, die in diesem Jahr zum 28. bzw. 7. Mal ausgeschrieben wurden, sind packstoff- und packmittelübergreifend ausgerichtet und wenden sich sowohl an Entwickler und Hersteller als auch an Designer und Verwender von Verpackungen. Als internationale Leitmesse der Verpackungsindustrie, warf die interpack Ihre Schatten auch auf die Anmeldungen für die Wettbewerbe voraus. Aus acht Ländern rafen die Verpackungsmuster in Düsseldorf ein und wurden zwei Tage lang kritisch von der Jury begutachtet. Den prämierten Arbeiten steht die Teilnahme am Worldstar 2005 offen, der alljährlich von der World Packaging Organisation veranstaltet wird. Kreativ, technisch anspruchsvoll, innovativ und ganzheitlich entwickelt - das waren auch in diesem Jahr wieder die Attribute mit denen die Jury die eingereichten Wettbewerbsmuster betitelte. Wie in den Jahren zuvor, boten der Deutsche Verpackungswettbewerb und der Deutsche Verpackungsdesign-Wettbewerb den Teilnehmern die Möglichkeit eines adäquaten Leistungs- und Ideenvergleiches.

Die Generation der morgigen Verpackungsentwickler und Designer, die Schüler, Auszubildenden und Studenten bekommen mit Ihren prämierten Einreichungen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeiten bekannt zu machen und erhalten darüber hinaus finanzielle Unterstützung in Form des mit 2.000 EURO dotierten Förderpreises.

Rekordbeteiligung bei den Maschinenkonzepten

Bei insgesamt großer Beteiligung, stach die Anzahl der Einreichungen in der Kategorie Maschinenkonzepte besonders hervor, die sich im Vergleich zum Vorjahr
verdoppelte. Ursächlich hierfür ist sicherlich die interpack, auf der sich die Preisträger einem internationalen Publikum präsentieren können. Der Trend bei den Materialien geht nach wie vor zu Kunststoff, der als Monowerkstoff oder im Verbund zu verschiedensten kreativen und innovativen Verpackungslösungen verarbeitet wurde. Mit dieser Vielfalt an Form und Funktionalität können sich auch die Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton und Wellpappe messen. Darüber hinaus sind das auch nach wie vor die bevorzugten Werkstoffe für die Fertigung von Displays und Transportverpackungen. Sehr erfreulich war die große Fülle von
Metallverpackungen die in diesem Jahr eingereicht wurden. Die Jury honorierte die Innovationskraft dieser Branche mit einer großen Anzahl an Preisträgern.

Die Wettbewerbe in Zahlen:

Einreichungen insgesamt: 237
davon:
Deutscher Verpackungswettbewerb: 219
Deutscher Verpackungsdesign-Wettbewerb: 18

Die Einreichungen in den einzelnen Kategorien des Verpackungswettbewerbs:

  • Verkaufsverpackungen: 101
  • Transportverpackungen: 32
  • Verpackungen unterschiedlichster Art: 9
  • Displayverpackungen: 21
  • Maschinenkonzepte: 12
  • Prototypen: 25
  • Schüler, Auszubildende, Studenten: 19

Die Einreichungen in den einzelnen Kategorien des Verpackungsdesign-Wettbewerbs:

  • Verpackungen aus Glas oder Metall: 0
  • Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe oder Wellpappe: 6
  • Verpackungen aus Kunststoff: 12

Verteilung der Prämierungen:
Die 43 Prämierungen verteilen sich auf die einzelnen Wettbewerbe wie folgt:
Deutscher Verpackungswettbewerb: 29, Studentische Einreichungen: 5, Deutscher Verpackungsdesign-Wettbewerb: 9. Davon Auszeichnungen für vorbildliches Design als "beste Arbeit": 3 x. Auszeichnungen für ausgezeichnetes Design als "bemerkenswerte Arbeit": 6 x. Anzumerken ist, dass die Design-Jury in diesem Jahr auch die Einreichungen im klassischen Wettbewerb mit beurteilte, was zu einer hohen Anzahl an Prämierungen im Design-Wettbewerb führte. 

Fazit der Jury

Angesichts der Tatsache, dass die Einreichungen zum diesjährigen Verpackungswettbewerb nur wenige Monate nach dem Wettbewerb 2004 wegen des Bezugs zur Interpack erfolgten, zeigte sich die Jury für Verkaufsverpackungen erfreut, über die Anzahl der Wettbewerbsteilnehmer, die Ideen- und die Technologievielfalt bei den eingereichten Verpackungen. Dabei wurde bei der Auswahl der prämierten Verpackungen, insbesondere großen Wert darauf gelegt, dass es sich um grundsätzliche Innovationen bzw. neue Technologien handelt. Die Auswahl der prämierten Verpackungen unter dem o. g. Gesichtspunkt, der "wirklichen Neuheit" erleichterte es das eine oder andere Mal, zu einem einstimmigen Votum zu kommen. Sicher werden auch in diesem Jahr wieder wichtige Impulse von den Preisträgern ausgehen, da bei der Auseinandersetzung mit den prämierten Verpackungen das jeweils innovative Moment auch für andere Warengruppen von hoher Bedeutung sein kann. In der Kategorie Transportverpackungen stammten in diesem Jahr viele Einsendungen aus dem Bereich Wellpappe. Generell wurden Logistik- und Mehrwegfragen berücksichtigt. Die Transportverpackungen sind vielfach abgestimmt auf Modulmaße und entsprechen containergerechten Verpackungen. Bei allen Verpackungen zeichnet sich ein Trend zu Multimaterialsystemen und volumenreduzierten Einheiten für Lagerung und Transport ab. Es wurden viele intelligente fallspezifische Einzellösungen mit innovativen Ansätzen, aber wenig grundsätzliche Lösungsvorschläge, eingereicht. Insgesamt ist festzustellen, dass ökologische Aspekte bei den eingereichten Exponaten mit einem hohen Stellenwert berücksichtigt wurden.

Jury

Drei Jurygruppen wirkten an der Beurteilung der eingereichten Verpackungen mit:
Gruppe 1: für die Kategorien Verkaufsverpackungen, Displays, Maschinenkonzepte und Prototypen,
Gruppe 2: für die Kategorien Transport- und Displayverpackungen, auch solche in der Kategorie Prototypen,
Gruppe 3: für den Designwettbewerb.
Zusätzlich stehen allen Gruppen die Packstoffexperten zur Seite, die von den jeweiligen Fachverbänden benannt wurden. Die Jurygruppen wählten jeweils einen Juryvorsitzenden aus ihren eigenen Reihen.

Für die Kategorien Verkaufs-, Displayverpackungen, Maschinenkonzepte und Prototypen:

  • Hans-Peter Brix, Stiftung Warentest
  • Hugo A. Eberhardt, Nestlé Deutschland GmbH
  • Theo Janschuk (von der Jury als Juryvorsitzender gewählt), Henkel KGaA
  • Peter Lamboy, KPSS GmbH
  • Hans Mischke, Karstadt Warenhaus AG
  • Norbert Sauermann, Keppler Medien-Gruppe

Für die Kategorien Transport- und Displayverpackungen, auch solche in der Kategorie Prototypen:

  • Georg Anjelski, Quelle AG
  • Hermann-Josef Averkamp, Degussa AG
  • Barbara Braune, Normenausschuss Verpackung DIN
  • Prof. Dr. Henning Kontny, BFSV e.V.
  • Wolfgang Kugel (von der Jury als Juryvorsitzender gewählt), Deutsche Post AG
  • Dr. Gerhard Wagner, AG Verpackung im RKW Hessen

 

Experten für die einzelnen Packstoffe, Packmittel und Verpackungsmaschinen, die der Jury in direkter Kommunikation zur Seite stehen:

  • Karl-Heinz Achhammer, für Verpackungsmaschinen, benannt vom Verband - Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V.
  • Johann Beil, für Hohlkörper aus Aluminium, benannt vom Gesamtverband der Aluminiumindustrie
  • Dr. Thomas Böhmel, für Kartonverpackungen, benannt vom Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V.
  • Karsten Brandt, für Weißblechverpackungen, benannt vom Informationszentrum Weißblech e.V.
  • Günther Herrmann, für Holzverpackungen, benannt vom Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen e.V.
  • Dieter Hofmeyer, für flexible Verpackungen aus Kunststoff, benannt vom Industrieverband Kunststoffverpackungen e.V.
  • Burkhard Lingenberg, für Glasverpackungen, benannt von der Fachvereinigung Behälterglasindustrie e.V.
  • Andreas Meyn, für Hohlkörper aus Kunststoff, benannt vom Industrieverband Kunststoffverpackungen e.V.
  • Lutz Ortleb, für Wellpappe, benannt vom Verband der Wellpappen-Industrie e.V.
  • Kurt Römer, für Faltschachteln, benannt vom Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V.
  • Andreas Schuster, für Vollpappe, benannt vom Verband Vollpappe-Kartonagen e. V.

Jury für den Verpackungsdesign-Wettbewerb:

  • Hans-Georg Böcher (von der Jury als Juryvorsitzender gewählt), Deutsches Verpackungs-Museum
  • Lothar Böhm, Lothar Böhm Design GmbH
  • Heide Hackenberg, Allianz deutscher Designer AGD
  • Jens-Ole Kracht, MetaDesign AG

Kommentar der Design Jury

Die Designjury hatte dieses Jahr eine schwierige Aufgabe, denn nicht nur die Einsendungen im Design-Wettbewerb, sondern auch die Exponate im klassischen Wettbewerb mussten dem kritischen Urteil der Experten standhalten. Die Materialvielfalt der Einreichungen Die Qualität der studentischen Einreichungen war durchweg sehr hoch. Pfiffige Ideen, gute graphische, gestalterische und technische Umsetzung - es war schwer für die Jurygruppen sich nur auf wenige Preisträger beschränken zu müssen. spiegelt sich auch in den prämierten Lösungen wider - jeder Packstoff ist vertreten. Dabei honorierte die Jury sowohl die ganzheitlichen Gestaltungsansätze als auch die Lösungen, bei denen deutlich erkennbares Entwicklungspotential vorhanden ist.

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